Preisträger Kategorie 3

Wettbewerbsgewinner Kategorie 3 – virtuelle Nahversorgung
Projekt „Virtuelle Tante Emma" im Ortsteil Rieth der Gemeinde Luckow
Träger Marco Dorka, Entwickler und Betreiber des virtuellen Tante Emma Ladens
Gemeinde
  • Luckow hat ca. 620 Einwohner (LK VG am Stettiner Haff)
  • der letzte Nahversorger hat 2011 aus Altersgründen geschlossen
  • im August 2014 wurde im Ortsteil Rieth ein bis dahin leer stehendes Gebäude seiner Funktion als „Multiple Haus“ übergeben (Projektförderung über LU)
  • Standort des Projektes ist in diesem Multiplen Haus
Projektinhalt
  • Weiterentwicklung des „traditionellen Tante Emma Ladens“ zum „Virtuelle Tante Emma Laden“
Wie geht das?
  • auf Roll-Ups werden die im virtuellen Laden angebotenen Produkte auf Fotos und Displays dargestellt. Die Roll-Ups sind optisch wie ein stationärer Laden aufgebaut (Produkte „liegen“ in Regalen)
  • Mit scanfähigen Geräten können die Kunden durch den Laden gehen und einkaufen indem sie die QR-Codes einscannen
  • Konzept umfasst sowohl Lebensmittel aus der Region als auch Produkte anderer Online-Versender (z.B. amazon)
  • Die Kunden können entweder direkt im Laden ihren Einkauf mitnehmen oder aber auch nach Hause liefern lassen
Besonderheit des Projektes
  • Virtuelle Laden überzeugt durch die Einfachheit der Produktdarbietung, der Bestellung und des Lieferservice. Konzept richtet sich insbesondere auch an die ältere Kunden.
  • Es sticht besonders durch die Bildung eines regionalen bzw. überregionalen Netzwerkes heraus.
  • durch eine Kooperation mit Händlern in der Umgebung und überregionalen Lieferdiensten wird ein nachhaltiges System mit geringem Aufwand und geringen laufenden Kosten durch ehrenamtliche Betreuung erschaffen
  • Versandkosten werden durch Sammelbestellungen des virtuellen Ladens minimiert
  • das Projekt ist besonders innovativ und könnte beispielhaft für Regionen mit Problemen bei der Nahversorgung stehen
Hintergrundinfo
  • Marco Dorka und seinem Partner Dirk Bartel haben 1999 begonnen alte, heruntergekommene Häuser mit Charakter zu sanieren und als Ferienhäuser zu vermieten
  • nach der Schließung des letzten Lebensmittelgeschäftes setzt sich Herr Dorka für die Wiederbelebung der Nahversorgung ein
  • der Betrieb der virtuellen Tante Emma soll kostendeckend sein und basiert auf überwiegend ehrenamtlichem Engagement
  • Der Betrieb wird über die bestehende „Dorka-Bartelt GbR traumHaff Ferienhäuser“ abgewickelt und stellt deren zweites wirtschaftliches Standbein dar
Preisgeld ca. 30.000 €